Zum Inhalt springen Zur seitlichen Navigation springen Zur oberen Navigation springen

Die Friseur- und Kosmetik-Innung im Wandel der Zeit

Unsere Geschichte

50 nach Chr.

Sklavinnen der Römer teilten sich die Arbeit der Haar- und Schönheitspflege in Colonia

bis 1500

Im Lauf der Jahrhunderte entstanden die ersten Badestuben und die Bader und Barbiere befassten sich neben dem Herrichten von Bädern und dem Rasieren auch mit der "kleinen Chirurgie", also mit Aderlassen, Wundbehandlung, Zahnziehen sowie der Zubereitung von Salben und Medikamenten. Sie galten als unehrliche (= unehrenhafte Handwerker)

1548

Beim Augsburger Reichstag wurden die Barbiere für ehrenhaft erklärt und schlossen sich zu Bruderschaften und Gilden zusammen

bis 1700

Perückenmacher bildeten eigene Zünfte

1769

Perückenmacher vereinigten sich mit Badern und Barbieren

1798

Die französische Oberhoheit löste die Barbierzunft in Köln wieder auf

1810

Mit der Einführung der Gewerbefreiheit in Preußen wurden Zünfte und Innungen generell verboten

21.01.1851

Die wiedergegründete Barbier-Innung Köln wurde vom Königlich- Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe bestätigt. Dies ist  das offizielle Gründungsdatum der heutigen Kölner Friseur- und Kosmetik-Innung

1858

66 Männer dieser Innung kamen zusammen und gründeten eine Krankenunterstützungs- und Sterbekasse für Kölner Friseure

1872

Unzufriedene Mitglieder wandten sich von der Innung ab und gründeten eine "Barbier-Herren-Vereinigung", aus der sich im Jahr

1876

die "Barbier-, Friseur- und Perückenmacher-Innung Köln" bildete

1886

Die Inhaber der "besseren Geschäfte" sonderten sich ab und gründeten eine neue Innung unter dem Namen: "Friseur- und Perückenmacher-Innung"

1886 - 1924

Der Name dieser Innung wurde im Laufe der nächsten Jahre häufig gewechselt.
Eine Zeit lang wurde sie "Damen-Friseur-Innung" genannt, dann Damenfriseur- und Theaterperückenmacher-Innung", um später endgültig den Namen "Haarformer-Innung" anzunehmen. Diesen Namen hielt sie dann bei bis zu ihrem Aufgehen in die "Damen-, Herrenfriseur- und Perückenmacher-Zwangsinnung" im Jahr 1924

1919

Fritz Rohde wurde zum Obermeister gewählt . Zu seinen Verdiensten zählt die Einigung der Kölner Friseur-organisationen und der Zusammenschluss des gesamten "Haarpflegerhandwerks". Bereits in den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit stieg die Zahl der Innungsmitglieder von 240 auf 460

1924

Mit überwältigender Mehrheit konnte das gesamte "Haarpflegerhandwerk" Kölns am 10. März 1924 zur Zwangsinnung
des Stadtkreises Köln vereinigt werden

1926

Die Innung feierte ihr 75jähriges Bestehen, zu deren Anlass die 55. Tagung des Bundes Deutscher Friseure in Köln durchgeführt wurde

1938

Unter Leitung des 1934 gewählten Obermeisters Ludwig Ross wurde vom 2.- 9. Oktober 1938 in den Kölner Messehallen der "Welt-kongress der Friseure" durchgeführt

1945

Zunächst wurde Wilhelm Bergrath und nach Protest der Mitglieder dann Alfred Vulpes zum Obermeister der Innung gewählt.
Alfred Vulpes machte schnell Karriere und wurde noch im gleichen Jahr Vorsitzender des Verbandes Nordrhein und 1948 sogar Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks

1951

Das 100-jährige Jubiläum der Innung mit seinerzeit 832 Mitgliedsbetrieben wurde unter anderem auch mit einem Pontifikal-
amt im Hohen Dom zu Köln gefeiert. Der legendäre Kölner Kardinal Joseph Frings persönlich weihte am
7. April 1951 drei aus den Kriegswirren gerettete Kölner Innungsfahnen

1957

Wilhelm Bergrath wurde zum neuen Obermeister gewählt. Ihm war es zu verdanken, dass die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln am 27. Oktober 1963 nicht nur ihr eigenes Haus in der Richard-Wagner-Straße einweihen, sondern auch eine Berufsförderungsstätte für das Kölner Friseurhandwerk seiner Bestimmung übergeben konnte

1970

Der seit seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft 24 Jahre als Geschäftsführer für die Innung Köln tätige Georg Weziorka verstarb. Neben den Aufbauarbeiten nach dem Krieg, gehörte der Hausbau in der Richard-Wagner-Straße im Jahr 1963 zu den bleibenden Werten seines hauptamtlichen Engagements für die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln.
Seine Nachfolge trat zum 01. Juli 1970 Horst Gerlach an

1972

Ludwig Schallenberg setzte sich mit einer deutlichen Mehrheit gegen den Kollegen Carl August Reuth durch und wurde zum neuen Obermeister der Friseur- und Kosmetik-Innung Köln gewählt

1976

Höhepunkt seiner Amtszeit zwar sicher die 125-Jahr-Feier der Innung. In einer "Festwoche" fand zunächst der Festakt in der
Flora statt. An den folgenden Tagen zeigte das Kölner Friseurhandwerk in einem Großzelt auf dem Neumarkt das gesamte
Spektrum der Friseurdienstleistungen. Ein Festball in der Flora war dann der krönende Abschluss der Jubiläums-feierlichkeiten

1984

Im September stand das Kölner Friseurhandwerk erneut im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Im Schatten von Groß St. Martin präsentierte die Innung im Rahmen der 100-Jahr-Feier der Kreishandwerkerschaft Köln eine attraktive Leistungsschau

1985

Im Oktober wurde der bereits seit Juli 1981als stv. Geschäftsführer tätige Wilfried Petri als Nachfolger von Horst Gerlach zum dritten hauptamtlichen Geschäftsführer der Friseur- und Kosmetik-Innung Köln gewählt

1987

Im März 1987 legte Ludwig Schallenberg sein Obermeisteramt nach 15 Jahren nieder und machte damit den Weg frei für die erste Obermeisterin der Innung, Ingeborg Bergk

1988

Die Geschäftsstelle der Innung wurde erstmalig mit einer EDV-Anlage ausgerüstet und 1989 konnte das Beitragssystem der
Innung auf der Basis der Lohnsummenberechnung umgestelltwerden

1991

Die Gesamtfachgruppe der Innung wurde neu organisiert, die separate Mitgliedschaft abgeschafft. Jedes Innungsmitglied ist seitdem automatisch auch Mitglied der Fachgruppe

1992

Auf Initiative von Obermeisterin Ingeborg Bergk war die Innung auch bei der ersten Handwerksmesse NRW in Köln im Juni 1992 mit einem Stand vertreten und präsentierte den über 45.000 Besuchern "Friseurhandwerk life"

1993

Als Ingeborg Bergk aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat, wählte die Versammlung ihren bisherigen
Stellvertreter und Fachbeiratsleiter Harald Esser zum neuen Obermeister der Innung. Noch im gleichen Jahr gab Esser den Startschuss zu einer groß angelegten Kampagne zur Nachwuchs-werbung und Imageverbesserung des Kölner Friseurhandwerks.

Unter dem Begriff "Kopfarbeit - Friseure in Köln" präsentierte die Innung den Kölner Bürgern in den nächsten Jahren spektakuläre Werbeauftritte in der Öffentlichkeit

1996

Aus Anlass der 600-Jahrfeier des Verbundbriefes feierte das Kölner Handwerk im September 1996 mit einem großen Altstadtfest die erstmalige Beteiligung des Handwerks am Kölner Stadtregiment vom 14. September 1396.Mit Frisuren-Shows, interessanten Talkrunden und viele "Action" machte die Innung sehr publikumswirksam auf das Friseurhandwerk aufmerksam und vermittelte auf diese Weise an zwei Tagen auf dem Wallrafplatz sehr eindrucksvoll "Kopfarbeit - Kölner Friseure machen Trends"

1997

Dringend erforderlich war eine umfassende Modernisierung der Innungsgeschäftsstelle, die im Sommer 1997 in Angriff genommen wurde. Völlig umgestaltet und neu eingerichtet, präsentiert sich die Innung seitdem als modernes Dienstleistungszentrum für das Kölner Friseurhandwerk

1998

Nach öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen mit dem nordrhein-westfälischen Kultusministerium gelang es, für die Friseure in Köln mit den Betriebsprojekttagen als Kompromiss ein neues Berufschul-Organisationsmodell zu installieren, dass zumindest in der 2. Hälfte der Ausbildung einen nur noch 1-tägigen Berufsschulunterricht vorsieht

2001

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln feierte mit einem großen Empfang im Dorint-Hotel und einer 2-tägigen Open-Air-Veranstaltung auf dem Alter Markt ihr 150-jähriges Jubiläum

2004

Mit einer umfassenden Werbekampagne geht die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln unter dem Label "kopfarbeit" neue Wege in Ihrer werblichen Außendarstellung.

Prämierung beim "Ideen bekommen Flügel" - Kommunikationswettbewerb der Aktion Modernes Handwerk 2004

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln nahm am Wettbewerb teil und wurde als Handwerksorganisation für ihre innovative und vorbildliche Kampagne prämiert.

2005

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln wählte einen neuen Vorstand.
Mike Engels wurde neuer Obermeister der Innung und löste damit Harald Esser ab, der 13 Jahre als Obermeister tätig war.

2009

Start der 2-jährigen Imagekampagne „Wir lieben Ihre Haare – Die Innungsfriseure in Ihrem Veedel“; Plakatierungen in verschiedenen Stadtteilen Kölns.

2010

Die Innungskollegin Anja Wiesendorf wird mehrfach Siegerin des German Hairdressing Awards und ist damit die erste Frau, die in die „Hall of Fame“ aufgenommen wurde.

Der Aus- und Weiterbildungsbereich der Friseur- und Kosmetik-Innung Köln wird nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert

Goldenes Leistungszertifikat für die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln:
Die Redaktion von friseur-intern hatte bundesweit die Friseure dazu aufgefordert ihre Innungen zu bewerten.

2011

Das Mitgliedsmagazin „Kopfarbeit“ erscheint im neuen Layout

Die Innungsverwaltung mit Dienstleistungen für Mitgliedsbetriebe wird nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert

Die neue Marketing-Kampagne startet:
Bis Ende 2012 werden in jedem Quartal 50.000 City-Cards in 330 Outlets verteilt. Die Karten enthalten verschiedene Motive und immer wieder den Hinweis auf die Qualität der Mitgliedsbetriebe der Friseur- und Kosmetik-Innung Köln.

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln startet mit einer eigenen Seite auf facebook

2012

Die Prüfer in dem Gesellenprüfungsausschuss der Friseur- und Kosmetik-Innung Köln wurden zusammen mit anderen Innungen des NRW-Verbandes zertifiziert

Ehrenobermeister der Friseur-Innung Köln



Ingeborg Bergk   
Ehrenobermeisterin
Obermeisterin von  1987-1993       

Harald Esser
Ehrenobermeister
Obermeister von 1993-2005