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Ihre Friseur- und Kosmetik-Innung Köln stellt sich vor !

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln ist für die überbetriebliche Ausbildung, die Meisterausbildung und die Fort- und Weiterbildung zuständig.
Welche Aufgaben nimmt sie aber sonst noch wahr? Und wer arbeitet eigentlich in der Innung?
Wir wollen Sie nicht nur darüber informieren, in welchen Fragen Sie sich als Mitgliedsbetrieb an uns wenden können, sondern wer Ihnen in der Innung weiterhelfen kann.

Der Aufbau

Was ist eigentlich eine Innung?
Eine Innung ist der Zusammenschluss von selbstständigen Handwerkern eines bestimmten Gewerks auf regionaler Ebene. Vom Rechtsstatus her ist eine Innung eine Körperschaft des öffentliche Rechts, die mit Genehmigung der Innungssatzung durch die Handwerkskammer Rechtsfähigkeit erlangte. Die von der Innung betreuten Mitglieder sind in der Mitgliederversammlung zur unmittelbaren Teilnahme an der körperschaftlichen Willensbildung berufen.

Eigene Geschäftsstelle

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln hat eine eigene Geschäftsstelle und besitzt selbständige Finanzhoheit. Überörtlich ist unsere Innung auf Landesebene dem zuständigen Friseur- und Kosmetikverband NRW und auf Bundesebene dem Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks angeschlossen. Die Verbände vertreten die Gesamtinteressen des Berufsstandes in der Öffentlichkeit und unterstützen die Innungen in fachlicher Hinsicht. Beide Verbände haben ihren Sitz in Köln.
Die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln gehört außerdem der für ihren Sitz zuständigen Kreishandwerkerschaft Köln an.
Unsere Innung hat ständige Ausschüsse wie den Ausschuss zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Betrieben und Lehrlingen, den Berufsbildungsausschuss, die Gesellenprüfungsausschüsse und den Kassen- und Rechnungsprüfungsausschuss.

Die größte in NRW

Es gibt noch mehr Besonderheiten, die die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln hat: Sie ist die größte Innung des Landes Nordrhein-Westfalen und die viertgrößte Innung der Bundesrepublik.

Aufgaben

  • den Gemeingeist und die Berufsehre zu pflegen,
  • ein gutes Verhältnis zwischen Meistern, Gesellen und Auszubildenden anzustreben,
  • entsprechend den Vorschriften der Handwerkskammer die Lehrlingsausbildung zu regeln und zu überwachen, sowie für die berufliche Ausbildung der Lehrlinge zu sorgen und ihre charakterliche Entwicklung zu fördern,
  • die Gesellenprüfungen abzunehmen und hierfür Gesellenprüfungsausschüsse zu errichten, sofern sie von der Handwerkskammer dazu ermächtigt ist,
  • das handwerkliche Können der Meister und Gesellen zu fördern; zu diesem Zweck kann sie insbesondere Fachschulen errichten oder unterstützen und Lehrgänge durchführen,
  • bei der Verwaltung der Berufsschulen gemäß den bundes- und landesrechtlichen Bestimmungen mitzuwirken,
  • das Genossenschaftswesen im Handwerk zu fördern,
  • über die Angelegenheiten der in ihr vertretenen Handwerke den Behörden Gutachen und Auskünfte zu erstatten,
  • die sonstigen handwerklichen Organisationen und Einrichtungen in der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen,
  • die von der Handwerkskammer innerhalb ihrer Zuständigkeit erlassenen Vorschriften und Anordnungen durchzuführen.


Innungsmitglieder haben also viele Vorteile, denn die Innung ist nicht nur die regionale politische Vertretung ihrer Mitgliedsbetriebe, sondern sie fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen, organisiert Fachveranstaltungen und Seminare und vermittelt vereidigte Sachverständige. Innungsmitglieder profitieren außerdem von geldwerten Vorteilen durch diverse Rahmenverträge wie z. B. dem kostenfreien Bezug einer Fachzeitschrift. Die Innung bietet Rechtsberatung, ständige aktuelle Informationsweitergabe rund um das Innungsleben und die Branche und unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe bei der Organisation von Fachmessen und Fachveranstaltungen. Sie ist Ansprechpartnerin für alles, was die Ausbildung betrifft und kümmert sich um Nachwuchswerbung. Nicht zuletzt fördert die Innung den Gemeinschaftssinn, durch Veranstaltungen wie z. B. die regelmäßigen Fachabende, den Senioren-Kaffeetreff oder die Lossprechungsfeier.

Geschäftsführung, Mitgliederbetreuung, Finanzverwaltung

Hier lernen Sie nun den Geschäftsführungsbereich, den Bereich Mitglieder und Lehrlingsbetreuung und die Beitragsverwaltung und Buchhaltung kennen.

Geschäftsführung
Die Geschäfte der Innung werden vom Geschäftsführer nach den Richtlinien des Vorstandes geführt. Er erledigt die laufenden Geschäfte der Verwaltung, d.h. alle Verwaltungsaufgaben, die nach Art und Ausmaß regelmäßig wiederkehren. Insoweit vertritt er die Innung alleine. Gemeinsam mit dem Obermeister vertritt der die Innung darüber hinaus in allen öffentlich- und zivilrechtlichen Angelegenheiten gerichtlich und außergerichtlich.

Geschäftsführer der Friseur- und Kosmetik-Innung ist seit 1985 Wilfried Petri.
Tel.: 0221 / 27 25 178-0, w.petri@kopfarbeit-koeln.de

Mitglieder- und Lehrlingsbetreuung
Knapp 300 Betriebe sind in der Innung Mitglied. Das bedeutet einen großen Verwaltungsaufwand.
Die Übernahme der Daten über die Eintragungen der Betriebe in die  Handwerksrolle, die Mitgliederwerbung mit Beratungen über die  Leistungen für Mitgliedsbetriebe und schließlich die Verwaltung und  Adresspflege in der EDV und im Internet gehört in diesem Arbeitsbereich zum Tagesgeschäft.
Dazu kommt die Organisation der Lehrgänge für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Friseurbetriebe. Darüber hinaus werden in den Betrieben ständig etwa 500 Lehrlinge ausgebildet. Die komplette Bearbeitung der abgeschlossenen Ausbildungsverträge, also die inhaltlich Prüfung, die Eintragung und ggf. Löschung der Verträge in der Lehrlingsrolle gehören ebenso zu diesem Aufgabenbereich.

Zuständig dafür ist die seit 2012 für die Innung tätige Manuela Erpenbach.

Tel.: 0221/ 27 25 178-76, m.erpenbach@kopfarbeit-koeln.de

Beitragsverwaltung und Buchhaltung
In der Finanzverwaltung erfolgt die Ermittlung der Lohnsummen als  Grundlage für die Erstellung der Beitragsbescheide auf der Basis des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushaltsplanes. Dazu gehört die Überwachung der zeitgerechten Beitragseingänge, das damit verbundene Mahnwesen und auch die in der letzten Zeit leider zunehmenden Verfahren zur Zwangseinziehung ausstehender Beiträge.
Zum Kernbereich dieses Aufgabengebietes gehört die Buchhaltung, also die verbuchung der Zahlungseingänge sämtlicher Rechnungen und Gebührenbescheide sowie der durch die Geschäftsführung veranlassten Zahlungsanweisungen.
Schließlich gehört zu diesem Aufgabenbereich noch die Lohnbuchhaltung, also die Abwicklung sämtlicher personalbezogen Angelegenheiten, wie die Erstellung der Gehaltsnachweise, die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer sowie deren Meldung an die entsprechend zuständigen Einrichtungen.

Zuständig für diesen Arbeitsbereich ist die seit 2009 für die Innung tätige Donata Etzbach.
Tel.: 0221/ 27 25 178-63, d.etzbach@kopfarbeit-koeln.de

Abschließend stellen wir Ihnen noch die Überbetriebliche Ausbildung, den Prüfungsbereich, die Lehrgänge und die Meisterschule vor.

Überbetriebliche Ausbildung und Lehrgänge

Die überbetriebliche Ausbildung der Lehrlinge ist als Teil der betrieblichen Ausbildung fest im dualen Ausbildungssystem der handwerklichen Berufsausbildung verankert. Nach den Rechtsvorschriften der Handwerkskammer zu Köln ist jeder Auszubildende zur Teilnahme verpflichtet. Der Ausbildungsbetrieb unterliegt gleichzeitig der Freistellungsverpflichtung und hat den Auszubildenden zum regelmäßigen und uneingeschränkten Besuch der Schulungsmaßnahme aufzufordern.
Für die Kölner Auszubildenden finden zwei dieser Lehrgänge in der Berufsförderungsstätte unserer Innung statt. Der dritte Lehrgang wird im Bildungszentrum der Handwerkskammer im Butzweilerhof durchgeführt.
Die Planung und Koordinierung der Lehrgänge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unserer Fachausbilderin Monika Kleefuß.
Darüber hinaus bietet die Innung für Auszubildende auch kleinere Abendlehrgänge in allen drei Fachsparten an. Auch diese müssen geplant und koordiniert werden.

Dafür, sowie für die Einladung der Auszubildenden und Abrechnung der Lehrgänge ist die seit 2006 für die Innung tätige Bettina Hiensch zuständig.
Tel.: 0221/ 27 25 178-46, b.hiensch@kopfarbeit-koeln.de

Meisterschule

Seit 1962 bietet die Friseur- und Kosmetik-Innung Köln in ihrer eigenen Meisterschule Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Friseurhandwerk an.
Zur Zeit bieten wir berufsbegleitende Teilzeitlehrgänge an, die in ca. 18 Monaten auf alle vier Prüfungsteile vorbereiten. Der Unterricht findet, von einigen Praxisteilen abgesehen, nur am Montag statt.
Darüber hinaus gibt es auch Kompaktlehrgänge mit täglichem Unterricht, die in ca. 4 Monaten auf die Meisterprüfung vorbereiten.
Die Lehrgangsplanung, die Koordination des Einsatzes der Lehrkräfte  sowie die Beratung und Betreuung der Meisterschüler sind dabei wesentliche Aspekte dieses Aufgabenbereiches.

Für diesen Weiterbildungsbereich ist die seit 2010 für die Innung tätige Julia Paffenholz zuständig.
Tel.: 0221/ 27 25 178-58, j.paffenholz@kopfarbeit-koeln.de